"Wetterenergie braucht Speicher" ist die Logik & lange bekannt, 
auf die sich die Netzbetreiber trotzdem nicht vorbereitet haben,
denn weit mehr als 500 GWh privat finanzierte Großspeicher-Projekte warten auf Anschlusszusagen, 
während bis März 2026 noch immer nur 5 GWh Großspeicher am Netz sind.

Es braucht aber dringend große Kurzzeitspeicher, denn ärgerlich,
wenn Windkraftwerke & Solarparks abgeregelt werden & hohe Redispatch-Kosten entstehen, 
während fast allabendlich die Kraftwerke mit teuer importiertem Gas hochgefahren werden müssen,
was den Börsenstrompreis in die Höhe treibt & sich dann eben auch in den Pauschaltarifen abbildet.

Je mehr Kurzzeitspeicher, desto eher wird daraus Dunkelflauten-Speicher,
denn die gesunkenen Batteriepreise machen die Langzeitspeicherung inzwischen rentabel,
wenngleich selbstverständlich jede Vorsorge weniger rentabel ist als die ständige Nutzung.

Mit
2 TWh GroßspeicherKapazität würden sogar die trägen Kohlekraftwerke zu echten 
"Reservekraftwerken" schwarzstartfähig, anstatt durchzulaufen. 

 Markus S. Rabanus 2026-04-13

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