Reservekraftwerke

Reservekraftwerke braucht es a) für den Fall von Dunkelflauten, b) dezentral in Verbrauchsnähe für den Fall von Netzengpässen, c) in Größenordnung fehlender Speicher

Je mehr netzdienlich gespeichert wird, desto weniger Reservekraftwerkskapazität braucht es. 

Kalkulation >> Spitzenlast minus EE-Tiefsterzeugung = Reservekraftwerksbedarf zuzüglich 10 % 

Diese Bedarfsrechnung gehört vernünftig umgesetzt >> 
Dezentrale kleinere Reservekraftwerke bewirken mehr Versorgungssicherheit als zentrale Großkraftwerke, denn letztere reißen in Fällen von Wartungsarbeiten usw. zu große Lächer. 

demnächst Tabelle mit Trendlinie

Reservekraftwerke können, aber sollten sich von Regelkraftwerken nicht durch höhere Leistungsfähigkeit unterscheiden.

update 20251110

@Max W., mir ist keine WDR-Sendung bekannt, die gegen #Reservekraftwerke geredet hätte.
Meinethalben dürften auch subventionierte Kohlekraftwerke bleiben, aber deren Trägheit müsste mit Großbatterien kompensiert werden, um sie schwarzstartfähig zu echten Reservekraftwerken zu machen, damit sie "keinen Strom produzieren, wenn ihn niemand braucht", denn das tun sie bis heute rund um die Uhr, weshalb Windkraftwerke & Photovoltaik häufig verschwenderisch abgeregelt werden.

Markus S. Rabanus20260508

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